Akademisches Lektorat

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«Leichte Sprache statt komplizierter Texte!»

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Ich heisse Christoph Frei und löse als Textcoach Deine Schreibprobleme. Dein universitärer Abschluss soll schliesslich wieder Fahrt aufnehmen. Ich unterstütze Dich beim Formulieren und redigiere Deine Arbeit unter dem Motto: Leichte Sprache statt komplizierter Texte!

Korrektorat

Korrektur von Fehlern in Orthografie, Grammatik, Syntax und Interpunktion

Lektorat

Überprüfung des Aufbaus, der inhaltlichen Logik und der Verständlichkeit

Redaktion

Überarbeitung und Neuformulierung bestehender Textteile

AKTUELLES

#Wörter und ihre #Bedeutung

#Wörter und ihre #Bedeutung

«Die Philosophischen Untersuchungen» (PU) sind Ludwig Wittgensteins spätes, zweites Hauptwerk. Das Buch formuliert die Grundgedanken der Philosophie der normalen Sprache. Wittgensteins Gedanken übten einen ausserordentlichen Einfluss auf die Philosophie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus, unter anderem auf die Sprechakttheorie von John Langshaw Austin und John Rogers Searle. Der Text richtet sich gegen die Philosophie der idealen Sprache, die neben Bertrand Russell und Rudolf Carnap vor allem Wittgenstein selbst noch in seinem ersten Hauptwerk, dem «Tractatus logico-philosophicus», vertreten hat. Nach jahrelanger Abstinenz vom philosophischen Denken wandte er sich ab 1929 wieder der Sprachtheorie zu, um schließlich in 693 Paragrafen seine frühere Theorie zu korrigieren. Sein Interesse richtete sich nun nicht mehr auf eine formal logisch konstruierte Idealsprache, sondern auf die normal gesprochene Alltagssprache. Was macht das Wesen unserer Sprache aus? Woran lässt sich die Bedeutung eines Wortes oder Satzes erkennen? Wie lernen Kinder ihre Muttersprache? Aufgrund welcher Regeln und Vereinbarungen gelingt es Menschen überhaupt, miteinander zu kommunizieren? In immer neuen Anläufen umkreist Wittgenstein diese Fragen, leidenschaftlich, akribisch, allerdings ohne dabei fertige Antworten zu liefern. Die vielen Beispiele und Situationen aus dem Alltag, mit denen er seine Argumentation illustriert, sind gerade durch ihre scheinbare Banalität erhellend, ja manchmal sogar erheiternd. Wittgensteins Spätwerk gilt als schwierig, weil es zum Nachdenken über etwas so Selbstverständliches wie die Sprache zwingt. (Allerdings ist dabei mit der Sprache über die Sprache zu reflektieren, das Medium der Erkenntnis ist gleichsam deren Objekt, was sich auch nur bedingt mit der Hilfskonstruktion «Metasprache» vereinfachen lässt. Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Der Teppich lässt sich nicht wenden, um auf seine Webart zu schliessen.) – Wittgenstein selbst schreibt im Vorwort, er habe mehrmals versucht, seine Ergebnisse «zu einem Ganzen zusammenzuschweißen», bis er einsehen musste, dass ihm dies nicht gelingen würde. Nichtsdestotrotz lassen sich eine Reihe von Thesen zu unterschiedlichen Themenkomplexen identifizieren, von denen insbesondere die Gebrauchstheorie der Bedeutung von Wörtern Eingang in die sprachphilosophische Diskussion der Neuzeit fand.

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Literatur als #Denkschule

Literatur als #Denkschule
FRANZ KAFKAS: DER KREISEL

Der Titel «Der Kreisel» stammt von Max Brod, der das im Manuskript titellose Prosastück aus Kafkas Nachlass veröffentlichte. Es handelt sich dabei um eine 1920 entstandene, kurze parabelartige Erzählung über einen unermüdlichen Philosophen. Die Anlage des Textes erinnert an das Prosastück «Auf der Galerie», wo ebenfalls zweimal derselbe Vorgang aus unterschiedlicher Perspektive geschildert wird. Hier wie dort stellt sich die Einheit des Textes nicht über eine erzählte Handlung her, sondern im Aufeinanderprallen der beiden gegensätzlichen Beschreibungen, hier getrennt von dem etwa gleich langen Mittelstück von („Er glaubte nämlich“ bis zu „dem sich drehenden Kreisel“). Nicht einfach zu bestimmen ist die Erzählperspektive. Die Hauptfigur ist nämlich zugleich Philosoph als auch Versager, jedoch nicht auch Autor-Erzähler (i.e. Erzählfunktion), ist sie doch Teil des dargestellten Schauspiels, betrachtet von einer Aussenperspektive, also von einer auktorialen Ebene. Die Erzählinstanz wirkt neutral, auch wenn der Schluss: «[Er] taumelte wie ein Kreisel unter einer ungeschickten Peitsche.» den Vorgang zu diskreditieren scheint. Die Sprache des Textes ist ruhig, nüchtern und scheinbar objektiv. Sowohl die erste als auch die zweite Schilderung des Hergangs wie auch der Mittelteil sind im Indikativ gehalten. Der zweite Teil der Analyse scheint dabei als Analyse des ersten gelesen werden zu können.

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DIE BEDEUTUNG DER #SPRACHE FÜR DAS MENSCHLICHE #DENKEN

DIE BEDEUTUNG DER #SPRACHE FÜR DAS MENSCHLICHE #DENKEN

Wilhelm von Humboldt, der deutsche Gelehrte des 18. und 19. Jahrhunderts, ist für seine Arbeit in den Bereichen Sprachwissenschaft, Bildung und Philosophie bekannt. Eine seiner wichtigsten Ideen ist die Bedeutung der Sprache für das menschliche Denken und Bewusstsein. Entsprechend schreibt er in seiner Abhandlung «Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaus» bezüglich der Form der Sprache Folgendes: «Die Sprache ist etwas beständig und in jedem Augenblicke Vorübergehendes. Selbst ihre Erhaltung durch die Schrift ist immer nur eine unvollständige, mumienartige Aufbewahrung, die es doch erst wieder bedarf, dass man dabei den lebendigen Vortrag zu versinnlichen sucht. Sie selbst ist kein Werk (Ergon), sondern eine Thätigkeit (Energia). Ihre wahre Definition kann daher nur eine genetische sein. Sie ist nämlich die sich ewig wiederholende Arbeit des Geistes, den artikulierten Laut zum Ausdruck des Gedankens fähig zu machen. Unmittelbar und streng genommen, ist dies die Definition des jedesmaligen Sprechens; aber im wahren und wesentlichen Sinne kann man auch nur gleichsam die Totalität dieses Sprechens als die Sprache ansehen.» In nuce wird hier bereits der Gedanke von Noam Chomskys «Generativer Grammatik» angesprochen, der nachzuweisen versucht, wie eine Sprache (in Humboldts Worten) «unendlichen Gebrauch von endlichen Mitteln» machen kann. Beide, sowohl Humboldt wie Chomsky, vertreten also die Ansicht, dass die Sprache nicht nur ein Instrument zur Kommunikation ist, sondern auch unser Denken und Bewusstsein prägt. So gesehen, beinhaltet jede Sprache ihre eigene Denkweise und beeinflusst somit auch die Art und Weise, wie wir die Welt sehen und verstehen.

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